30.11.2020 12:00 |

Neue Details bekannt

Mehr Standorte für Massentests in Innsbruck

Tirols Landeshauptstadt bereitet sich für das kommende Wochenende vor. Die „Tiroler Krone“ hat vorab weitere aufschlussreiche Informationen. Zum Beispiel, dass es zusätzliche Test-Stationen in den Stadtteilen Igls, Hungerburg und O-Dorf geben wird. 

Am kommenden Freitag (bis Sonntag) ist es soweit: Im Zuge der Massentests kann sich die Tiroler Bevölkerung auf freiwilliger Basis und kostenlos einem Coronatest unterziehen lassen. Erste tirolweite Details sind – wie ausführlich berichtet – bereits bekannt. Im Laufe des heutigen Montags sollen zumindest für Innsbruck weitere Inhalte publik gemacht werden. Die „Krone“ kennt vorab die ersten Details

Dezentrales Angebot auch im Westen der Stadt?
„Als bevölkerungsreichste Gemeinde Tirols stehen wir logistisch vor einer besonderen Herausforderung. Das ursprüngliche Konzept sah lediglich drei große Test-Standorte vor – nämlich das Congress, die Messe und die Olympiahalle. Auf meine Initiative hin werden jetzt zusätzliche Stationen in den Stadtteilen Igls, Hungerburg und O-Dorf errichtet“, verdeutlicht VP-Vizebürgermeister Johannes Anzengruber. Für die Bewohner im Westen der Landeshauptstadt erwarte er sich ebenfalls ein dezentrales Angebot, auch eine Drive-In-Station sei eine Möglichkeit.

700 Florianijünger im Einsatz
In den Startlöchern stehen bereits die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie zehn Freiwillige Feuerwehren von Innsbruck mit insgesamt 700 Mitgliedern. Die Aufgaben, die sie allesamt ausüben, umfassen insbesondere die Unterstützung im Bereich Auf- und Abbau, Ordnerdienste sowie Auslieferung der Testkits und Schutzausrüstungen.

Der Einsatz wird bezahlt: Bis zu 100 Euro pro Stunde
Anzengruber hat mit den Innsbrucker Sozialen Diensten einen Appell an Ärzte, Krankenpfleger, Pflegefachassistenten und Sanitäter gestartet – und zwar für die Abstrichnahme. „Wir benötigen jede Unterstützung“, begründet er dies. Der Einsatz werde selbstverständlich finanziell entlohnt. Ärzte sollen 100 Euro pro Stunde und Abstrichpersonal 50 Euro pro Stunde erhalten. Das Honorar für das Verwaltungspersonal sei hingegen derzeit noch unklar.

„Hoffe auf rege Teilnahme“
Im Laufe der Woche erhalten alle Gemeindebürger die Einladung zum Massentest. „Eine umfassende Testung der Bevölkerung ist nötig. Nur auf diese Weise ist es möglich, das hohe und diffuse Infektionsgeschehen zu händeln. Das zeigen auch die Erfahrungen aus Südtirol. Daher hoffe ich sehr auf eine rege Teilnahme“, betont der Vizebürgermeister.

„Parken sollte für Dauer der Tests gratis sein“
Zudem schlägt er vor, die Kurzparkzonen rund um die Test-Standorte in Innsbruck für die Aufenthalte während der Tests vorzuhalten bzw. zu reservieren. „Für die Dauer der Tests sollte das Parken natürlich gebührenfrei sein“, sagt er.

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

 Tiroler Krone
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