Jetzt auf Reha

Pfarrer Friedl aus dem Krankenhaus entlassen

Oberösterreich
13.12.2010 10:26
Das sieht leider gar nicht gut aus: Zwei Monate nach seinem schweren Radsturz ist der Ungenacher Pfarrer und Arigona-Unterstützer Josef Friedl (66) immer noch schwer angeschlagen. Er ist seit einer Woche in Gmunden auf Reha, kann aber das Bett noch nicht verlassen.

"Ich hab' Besuchsverbot, weil mir alles zu stark ist", sagte Friedl beim Telefonat mit der "OÖ-Krone". Seine Stimme klingt rau und er hat sichtlich Mühe, sich deutlich zu artikulieren. Der redegewandte, selbstbewusst und sicher auftretende Priester wirkt mitgenommen. An die Rückkehr in die Tätigkeit als Pfarrer sei vorerst gar nicht zu denken: "Ich kann ja gar nicht aufstehen, mein Bein macht nicht mit."

An den Radlunfall am 15. Oktober in Ungenach erinnert er sich aber genau: "Mir ist schwindlig geworden. Zuerst hat's Herz Probleme gemacht, dann bin ich umgestürzt." Als Friedl wieder zu sich kam, lag er in der Salzburger Christian-Doppler-Klinik. Er hatte bei dem Sturz keinen Helm getragen, einen Schädelbruch und eine Gehirnblutung erlitten.

Erst nach einigen Wochen konnte er zuerst ins Vöcklabrucker Spital und nun zur Rehabilitation nach Gmunden verlegt werden.

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