"Google" hatte seine "Spionage-Autos" auch nach Kärnten ausgesandt, um 360-Grad-Fotos von Straßenzügen zu machen. Wegen einer Datenpanne und wohl auch wegen der Kritik an Fotos von Menschen in peinlichen Situationen, die als Nebenprodukt der Erfassung im Internet landeten, wurde das Projekt in Österreich aber auf Eis gelegt.
Dienst wird wohl unter Auflagen bewilligt
Derzeit wird das Vorhaben von der Datenschutzkommission untersucht – eine Entscheidung wurde bis Herbst angekündigt. "Es ist davon auszugehen, dass die Kommission den Dienst unter Auflagen bewilligen wird", erklärt Albert Kreiner, Wirtschaftsjurist in der Landesregierung.
Er äußert jedoch auch Bedenken. Wer sein Haus oder seine Wohnung nicht abfotografiert im Internet wiederfinden möchte, muss wohl schriftlich darum "ansuchen".
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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