Bei einer Stromrechnung von über 100.000 Euro netto darf eine Gemeinde nicht frei einen Stromlieferantenvertrag vergeben, sondern muss den Strombezug ausschreiben, erklärte Brunner. Hier möchte man sich nun einklinken: "Erstens fordern wir, dass die Gemeinden die Stromversorgung ordnungsgemäß ausschreiben. Und zweitens ist es aus Grüner Sicht natürlich nötig, wenn man die Stromversorgung ausschreibt, dass in dieser Ausschreibung dann auch ökologische Kriterien zum Zug kommen", so die Nationalratsabgeordnete.
Der Leitfaden soll nun einerseits von den insgesamt rund 20 Grünen Gemeinderäten eingebracht werden, in allen anderen Gemeinden wird den Bürgermeistern Infomaterial zur Verfügung gestellt. Dort, wo die Idee keinen besonderen Anklang findet, werde man "gezielt Leute suchen, in den Gemeinden, die ökologisch motiviert sind und die wollen, dass ihre Gemeinde keinen Atomstrom bezieht, dass ihre Gemeinde sich ökologisch mit Strom versorgt und da ein Zeichen setzt, dass das Burgenland als Ganzes unabhängig wird", sagte der Landessprecher.











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