Ab 1. November geht es dann für mehr als 300 Beschäftigte der Janus-Gruppe wohl ab in die Arbeitslosigkeit. Ihr Chef Dragan Janus klammert sich aber noch an einen Hoffnungsschimmer. Denn am 4. November setzt sich der Vergabekontrollsenat erneut zusammen, der das Verfahren komplett neu aufrollen könnte: "Während der Vergabe wurde ich gefragt, was mir denn der Auftrag wert sei. Am Ende wurde auf mich ja massiver Druck ausgeübt, nur ja keinen Einspruch zu erheben, worauf ich aus Existenzangst die Frist verstreichen ließ."
Laut Janus habe bereits 2007 die seinem Unternehmen vorgezogene Firma unter ähnlichen Umständen einen Auftrag ergattert. Ein weiterer Einzelfall oder Sittenbild des Beamtenfilzes?
Laut Eva Habicher von der Korruptions-Staatsanwaltschaft sind die Erhebungen gegen vier Beschuldigte voll im Gange. Einer kassierte als ehemals "allmächtiger Senatsrat" ein üppiges Salär.
von Florian Hitz, Kronen Zeitung









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