Die Substitutionstherapie soll die Patienten in ärztliche Betreuung bringen, sie vom illegalen Drogenmarkt abhalten und ihnen die Möglichkeit zu einer sozialen Stabilisierung bieten. Seit einer Gesetzesnovelle im Jahr 2007 müssen Ärzte dafür allerdings eine Zusatzausbildung sowie laufende Weiterbildung machen. Vor allem Ärzte, die nur wenige Patienten betreut haben, seien deshalb aus dem Programm "ausgestiegen".
Ärzte in Suchtberatungsstellen
Das Land versuche der Entwicklung entgegenzuwirken zu, indem einerseits ein Teil der Patienten in den Drogenambulanzen abgefangen wird und andererseits in den Suchtberatungsstellen spezielle Ärzte aufgebaut werden, erklärte Schwarzenbrunner. Derzeit gebe es fünf Hauptstandorte in Steyr, Wels, Braunau, Vöcklabruck und Gmunden.
Finanzielle Lage spitzt sich zu
In Linz, wo derzeit die Landesnervenklinik das meiste bewältigt, soll eine weitere Beratungsstelle aufgebaut werden. "Grundsätzlich bekommt jeder eine Behandlung, der sie braucht." Die Angebote würden auch vermehrt in Anspruch genommen, so der Drogenkoordinator. Das sei zwar erfreulich, spitze aber auch die finanzielle Situation sehr zu.










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