Der Hersteller der Super-Mario-Spiele hat damit das erste negative Halbjahresergebnis seit sieben Jahren eingefahren. Nintendo-Sprecher Yasuhiro Minagawa erklärte, allein die Stärke der japanischen Währung gegenüber dem Dollar habe die Einnahmen von April bis September um 28,1 Milliarden Yen (249 Millionen Euro) nach unten gedrückt.
Dazu kam ein herber Einbruch beim Absatz der Hard- und Software. Die Verkäufe des tragbaren Nintendo DS sanken um 42 Prozent auf 6,69 Millionen Exemplare, die Videospielkonsole Wii wurde nur 4,97 Millionen Mal verkauft, ein Rückgang um 13,5 Prozent.
Bereits vor einem Monat hatte Nintendo angekündigt, den seit langem erwarteten 3DS nicht rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt bringen zu können. In Japan, wo auch Neujahrsgeschenke im Jänner eine wichtige Rolle spielen, soll das neue Gerät erst im Februar in die Läden kommen. In Europa und in den USA sogar erst im März.
Wegen dieser Verspätung korrigierte Nintendo die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr Ende September von 200 Milliarden Yen auf 90 Milliarden Yen. Gegenüber dem Vorjahr wäre dies ein Rückgang um 61 Prozent.










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