Bluttat von Ferlach

Opfer außer Lebensgefahr - Hass als Motiv

Kärnten
24.10.2010 18:48
Aufgestauter Hass hat sich in Ferlach (Bezirk Klagenfurt-Land) in einer Bluttat entladen: Wie berichtet, rammte ein 27-Jähriger am Samstag seiner Ex-Freundin (46) ein Küchenmesser mehrmals in Brust und Rücken, weil er sich von der Krankenschwester gedemütigt gefühlt haben soll. Das Opfer ist nach einer Notoperation außer Lebensgefahr.

Das Paar hatte sich gerade erst wieder versöhnt, nachdem die Beziehung im Frühjahr auseinandergebrochen war. "Der Rezeptionist ist erst einen Tag vor der Bluttat wieder bei der Frau in Ferlach eingezogen", berichtet ein Kripo-Ermittler nach einem stundenlangen Verhör des mutmaßlichen Täters.

Am Sonntagnachmittag wurde der Wernberger wegen Mordversuchs in die Justizanstalt nach Klagenfurt gebracht. Die lebensgefährlich verletzte Krankenschwester - ein Messerstich durchdrang die Lunge - befindet sich auf dem Weg der Besserung.

von Hannes Wallner ("Kärntner Krone") und krone.at

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