Zur Vorgeschichte: Zu einem "Fischereiausflug" lockte der 43-jährige Russe vor einem Jahr seinen Sohn nach Österreich. Seither ist er in Wien, völlig abgeschirmt von der Mutter. Nur durch Zufall entdeckte Swetlana F. den Döblinger Aufenthaltsort ihres Kindes. Im April sprach ein Moskauer Gericht der 32-Jährigen das Sorgerecht zu. Jetzt zog die heimische Justiz nach.
Ausschlaggebend: Ein Gutachten, das dem Vater mangelnde Erziehungsfähigkeit bescheinigt. Offenbar hatte der Mann sich fast zwanghaft an den Buben ketten wollen. "Der eigentliche Skandal ist die lange Verfahrensdauer derartiger Fälle", heißt es beim Ersten Österreichischen Väternotruf (Telefonnummer: 0900/470034). "Andreas hätte schon vor Monaten heimkehren können."
von Alex Schönherr, Kronen Zeitung








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