Um den Durchzugsverkehr zu verringern, wurde in Richtung Universität ja teilweise ein Fahrverbot verordnet. Und genau dort steht der Radarkasten. Wen dieser blitzen soll, ist unklar. Denn nur jene rasenden Autolenker, die unmittelbar vor der Kabine in die Unistraße abbiegen, könnten theoretisch in die Fotofalle tappen. "Das Gerät liefert schon seit Längerem keine Fotos", heißt es beim Strafamt.
"Eventuell wird der Kasten einfach umgedreht"
Auch bei der für die Kabinen zuständigen Landesverkehrsabteilung weiß man bestens über "Blitzi" Bescheid. "Das ist ja die Kabine, die umgefahren und für die ein Mahnmal errichtet wurde", wissen die Experten. Konfrontiert mit dem "verdrehten" Radarkasten wollen sie sich jetzt vor Ort ein Bild von der Situation machen. "Eventuell wird der Kasten einfach umgedreht", kündigt Chefinspektor Gerhard Lins, Chef über Kärntens Radarkabinen, an.
Scheinbar hat die Fahrverbotsregelung der Stadt aber eine Wirkung erzielt. "In dem Bereich ist in letzter Zeit so wenig los, dass die Kabine ohnehin mit keinem Film bestückt wurde", weiß Lins. Die Sinnhaftigkeit des Gerätes sei daher fraglich.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"









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