Klagenfurter Polizisten hatten in der Nacht zum Freitag in der Landeshauptstadt wieder routinemäßige Verkehrskontrollen durchgeführt. Kurz nach 3 Uhr früh stoppten sie in der Flatschacher Straße auf Höhe des Einkaufszentrums "Südpark" den Wagen des 32-jährigen Arbeiters. Da der Verdacht auf Alkoholisierung bestand, wurde bei dem Klagenfurter ein sogenannter Vortest durchgeführt. Der ergab 0,9 Promille.
Der Arbeiter wurde zum Test am Alkomaten gebeten, was er jedoch verweigerte – auch trotz einer Belehrung durch die Beamten, dass eine Verweigerung dieses Tests einer Alkoholisierung von mehr als 1,6 Promille gleichkommt und auch in diesem Rahmen bestraft wird! Den Lenker erwarten jetzt wieder saftige Strafen.
Lieber in den Knast
Polizeijurist Heinz Schiestl erklärt: "Allein für das oftmalige Fahren ohne Lenkerberechtigung müssten 2.180 Euro bezahlt werden." Der "Schwarzfahrer" hat bislang aber die Ersatzfreiheitsstrafe vorgezogen. Schiestl: "Er geht so alle sechs Monate für sechs Wochen in Polizeigewahrsam." So wird er wohl auch diesmal "in Raten" absitzen...
von Martin Radinger, "Kärntner Krone"









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