Arben S. hätte eigentlich schon lange Feierabend gehabt. Seine Kollegen waren bereits nach Hause gegangen, nur er war noch einmal auf die Hebebühne gestiegen - um einen Stahlträger der Hochschaubahn "Volare" zu lackieren.
Doch keiner seiner Kollegen hatte mitbekommen, dass der 20-jährige Mazedonier Überstunden machen wollte. "Volare"-Leiter Stefan Sittler-Koidl: "Also ließen wir die Fahrgäste in die Waggons steigen und nahmen den Betrieb auf."
In Waggon gekracht und abgestürzt
Nachdem Arben S. bemerkt hatte, dass die Wagen in Höchstgeschwindigkeit an ihm vorbeirasten, wollte er langsam mit der Hebebühne nach unten gleiten. Doch es war schon zu spät: "Er krachte in einen Waggon und stürzte acht Meter in die Tiefe", so Polizeisprecher Mario Hejl.
Während sich der verletzte Fahrgast schon auf dem Weg der Besserung befindet, kämpft Arben S. weiter im SMZ Ost um sein Leben.
von Brigitte Blabsreiter (Kronen Zeitung) und krone.at









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