Neues Projekt

Copa Cagrana ist abbruchreif - Ulli Sima greift durch

Wien
20.10.2010 17:26
Illegale Zubauten, Berge von Müll, morsche Pontons und lebensgefährliche Elektroinstallationen: Wiens einstige Parade-Ausgehmeile am Donauufer, die Copa Cagrana, ist gestrandet. Nach einer wahren Flut von Beschwerden greift Umweltstadträtin Ulli Sima mit einer Räumungsklage rigoros durch: „Diesen Schandfleck kann man nur noch schleifen und ein völlig neues Projekt starten.“

Von der Glamour-Meile zum Schandfleck: Während die „Sunken City“ floriert, ist die benachbarte Copa Cagrana abgesackt. Die Behörden stellten schwere Missstände fest und erteilten Auflagen. Doch die Beschwerden nahmen weiter zu, und Donaustadt-Chef Norbert Scheed machte dem Betreiber klar, dass es so nicht weitergehen könne.

Genützt hat alles nichts. „Da auch die Zahlungsrückstände auf nunmehr 110.000 Euro angewachsen sind, haben wir gegen den Generalpächter die Räumungsklage eingebracht“, sagt Umweltstadträtin Ulli Sima. Damit ist das vergammelte Szene-Flaggschiff so gut wie versenkt. Und für die Sub-Pächter von 10 Lokalen heißt es, rette sich, wer kann.

Wiens „Waterfront“ soll allerdings wieder auftauchen: „Es gibt ja keinen besseren Platz als hier am Wasser und mit eigenem U-Bahn-Anschluss“, so Sima. Daher habe man eine komplette Neuplanung gestartet.

von Peter Strasser, Kronen Zeitung

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele