30.10.2020 16:29 |

Lager gut gefüllt

Supermärkte sind für höhere Nachfrage gerüstet

Weil die Vorbereitungen zu einem zweiten Corona-Lockdown in Österreich auf Hochtouren laufen, erwarten die heimischen Supermarktketten höhere Kundennachfrage. Auf die sie sich aber gut vorbereitet sehen. Die Lager seien voll, hieß es vonseiten der Lebensmitteleinzelhändler bei einem APA-Rundruf. Es gebe keinen Grund für Hamsterkäufe, beruhigen sie.

„Unsere Lager, der Einkauf und alle Abläufe sind auf erhöhte Nachfrage gut vorbereitet, wir können alle Märkte regelmäßig und mit allen Waren versorgen“, sagte Spar-Sprecherin Nicole Berkmann. Dort verzeichnet man „seit einigen Tagen eine generell verstärkte Nachfrage“.

Bei Rewe (unter anderem Billa, Merkur, Penny) hat man sich auch auf eine höhere Nachfrage eingestellt. „Wir haben vorsorglich die Lagerstände und Zuteilungen erhöht“, hieß es bei Rewe. Derzeit gebe es aber „kaum Bevorratungskäufe“.

Lager der Diskonter sind gut gefüllt
Der Lebensmitteldiskonter Hofer sieht ebenfalls keinen Grund zur Sorge. „Wir können unsere Kundinnen und Kunden beruhigen, ausufernde Vorratskäufe sind nicht notwendig, da unsere Lager gut gefüllt sind und wir auch auf kurzfristig erhöhten Bedarf einzelner Artikel sehr rasch reagieren können“, hieß es bei Hofer. Es gebe „ein paar Artikel, wie zum Beispiel Mehl, Germ oder Toilettenpapier, die in diesen Tagen etwas verstärkt nachgefragt werden“.

„Es gibt keinen Grund für Hamsterkäufe“
Gut vorbereitet sieht sich auch der Diskonter Lidl. „Unsere Lager sind gefüllt. Es gibt genug Lebensmittel und Hygieneartikel in Österreich und wir werden die Versorgung der Bevölkerung auch in einer neuerlich verschärften Situation wie gewohnt sicherstellen“, so Lidl-Österreich-Chef Alessandro Wolf. „Auch wenn hier wieder schwierigere Wochen auf uns alle zukommen, es gibt keinen Grund für Hamsterkäufe oder Verunsicherung.“

Rund um den 13. März kam es beim ersten Corona-Lockdown in Österreich zu massiven Vorratskäufen. Kurzfristig gab es teilweise leere Regale (Bild oben), etwa bei Toilettenpapier, Nudeln und diversen Konserven. Generell konnten die Supermärkte die erhöhte Kundennachfrage damals aber decken. Zeitweise halfen in den Großlagern der Lebensmittelhändler Mitarbeiter des Bundesheers aus.

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