"Über den Antrag entscheiden die Hypo-Staatsanwälte sicher schnell", lässt Sprecher Helmut Jamnig wissen. Welche Reaktionen es justizintern auf die ungewöhnliche Forderung eines U-Häftlings gäbe? "Belustigte."
Kulterers Anwalt Ferdinand Lanker rechnet daher schon mit einer Absage: "Aber es ist unfair. Jeden Tag gibt es neue Vorwürfe gegen meinen Mandanten. Er darf sich aber nie rechtfertigen, darf nichts erklären." Kulterer, jahrelang gewohnt im Blickpunkt zu stehen, wolle selbst an die Öffentlichkeit treten. Lanker: "Würgt man das ab, ist es meiner Ansicht nach Menschenrechtsverletzung."
Erleichtert dürften dagegen ehemalige Hypo-Aufsichtsräte sein. Denn in Bayern bestätigt ein Gutachten, dass nur der Vorstand schuld am Übernahme-Debakel sei, nicht der Verwaltungsrat, wie das Gremium dort heißt.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"









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