Einem internen Gutachten zufolge haben sich beim 2007 erfolgten Erwerb der Bank alle Vorstände der BayernLB haftbar gemacht. Der Vorstand hätte den Deal nicht abschließen dürfen, hieß es am Montag. Untersucht wurden die Prüfung der Hypo-Bücher, der Preis sowie die Kaufverträge.
Anders als der BayernLB-Vorstand habe sich der Verwaltungsrat, der sich damals aus hochrangigen CSU-Politikern und vielen Sparkassen-Funktionären zusammensetzte, nicht haftbar gemacht. Vor allem seien die Kontrolleure in gravierender Weise unzureichend informiert worden.
Die Hypo als Milliardengrab
Mit der Hypo Alpe Adria wollte die BayernLB in Osteuropa wachsen. Wegen hoher Kreditausfälle in dieser Region wurde die Hypo aber zum Milliardengrab und schließlich an Österreich verschenkt. Ende 2009 musste die Republik die wankende Kärntner Bank übernehmen.










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