Bim-Ausbau in Linz

Autoverkehr profitiert von neuer Schienenachse

Oberösterreich
18.10.2010 19:10
Das Mammut-Projekt, sprich, die zweite Schienenachse durch Linz, nimmt bereits konkrete Züge an. Am Montag hat Verkehrsreferent Klaus Luger weitere Details zur Trasse präsentiert. Die Neugestaltung in Urfahr, die bis 2015 geplant ist, soll neben der neuen Bim-Linie auch eine Erleichterung für den Individualverkehr bringen.

"Krone"-Leser wissen, dass die unterirdische Bim-Trasse als erste Etappe – noch vor Errichtung der neuen Donaubrücke – umgesetzt werden soll. "Ein Baubeginn ist 2013 realistisch, in zwei Jahren könnten wir das Projekt abwickeln", so Luger, der am 25. November einen Grundsatzbeschluss im Gemeinderat einbringt. Wobei die Straßenbahnlinien 1, 2, 3 und die neue Nummer 4 beim Mühlkreisbahnhof unter der Erde "verschwinden, dann unter der  Haupt- und der Reindlstraße geführt werden, um erst wieder bei der Peuerbachschule an die Oberfläche zu kommen.

Neues Gestaltungskonzept für die südliche Hauptstraße
Für den dann "bim-losen" südlichen Teil der Hauptstraße plant Luger ein Gestaltungs- und Verkehrskonzept: "Dabei werden natürlich  Wirtschaftsbetriebe vor Ort eingebunden." Durch den Wegfall der Schienen kann die Ferihumerstraße zwischen Wildberstraße und Hinsenkampplatz vor allem für Individual- und Radfahrverkehr genützt werden.

von Jürgen Affenzeller, "OÖ Krone"

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