Als erste Sofortmaßnahme wird die Überprüfung der bestehenden Entwässerungssysteme des Marchfeldkanals empfohlen. Sollte es notwendig sein, muss die Betriebsweise von Schleusen und Pumpwerken adaptiert werden. Außerdem müssten alte Entwässerungsgräben ausgebaggert und Drainagesysteme von früher freigelegt werden, so das überhaupt noch möglich ist.
Das Abpumpen von Brunnen ist wegen der hohen Energiekosten und des Erhaltungsaufwands weder ökonomisch noch ökologisch zielführend. Langfristig müssten in den gefährdeten Siedlungen Horizontaldrainagen quer zur Strömungsrichtung des Grundwasser gelegt werden, die allerdings wegen des flachen Geländes über entsprechend lange Ableitungen verfügen müssen.
Diese "Rezepte" wurden von einem privaten Unternehmen ausgearbeitet. Die Behörden in Wien, an die sich die Wasseropfer um Hilfe gewandt haben, sind bisher untätig geblieben. Das empört die Betroffenen.
von Erich Vorrath, Kronen Zeitung
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