"Wie im Freiland hat sich das Junge die ersten Tage meist versteckt hinter einem Baumstamm hingelegt, wo es vor Feinden sicher ist. Mittlerweile springt der Kleine mit seinen zierlichen Beinchen aber schon aufgeweckt durch das Gehege", sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Pferdeantilopen sind nach den Elenantilopen die größten Antilopen Afrikas. Ihren Namen verdanken sie dem pferdeähnlichen Schnauben, welches sie bei Gefahr ausstoßen. Der Weltbestand der Pferdeantilopen nimmt durch den Verlust ihres Lebensraumes in Afrika ab. Noch gilt die Art aufgrund ihrer großen Verbreitung jedoch nicht als gefährdet.
Artenschutz bzw. Arterhaltung zählt zu den wichtigsten Aufgaben des Tiergartens. Bei der Partnerwahl wird nichts dem Zufall überlassen, die Zucht wird international koordiniert. So wurde Rascos Mutter "Emi" vor zehn Jahren in Schönbrunn geboren, sein Vater "Ken" kam 2009 aus Dortmund nach Wien.









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