Unterm Hammer

430.000 Euro für “verbotene” Hepburn-Marken

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17.10.2010 12:45
Für 430.000 Euro sind am Samstagabend in Berlin zehn Sonderbriefmarken mit dem Bild der US-Schauspielerin Audrey Hepburn (1929-1993) versteigert worden. Doch im Grunde hätte es gar nicht dazu kommen dürfen, sind die Marken doch "verboten".

Denn 2001 ließ die Deutsche Post die Marken 14 Millionen Mal drucken - allerdings ohne zuvor die Bildrechte einzuholen. Die Auflage wurde vernichtet, verschont blieben nur sechs Zehnerbögen, auf denen Hepburn im Film "Frühstück bei Tiffany" von 1961 zu sehen ist.

Die am Samstag versteigerten Marken - drei Bieter beteiligten sich - stammen aus dem Besitz von Hepburns Sohn, Sean Hepburn Ferrer. Der Erlös geht an die Bildungskampagne "Schulen für Afrika" des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF und die Audrey-Hepburn-Kinder-Stiftung. Eine Marke wurde bereits 2009 für 67.000 Euro versteigert.

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