Oberin als Managerin

Schwester Barbara: „Stiller Ort für mein Gebet“

Schwester Barbara Lehner ist im Orden der Elisabethinen die Generaloberin. Und damit ist sie zugleich die Managerin einer Spitalsholding.

Das Leben der Schwestern hat mich fasziniert„, blickt Barbara Lehner zurück. Als junge Frau hatte sie bei den Elisabethinen zu arbeiten begonnen, “in der Großküche", erinnert sie sich. Damals ahnte sie noch nicht, dass sie eines Tages dem Orden beitreten würde.

Neue Lebensform
„Ich bewunderte die Natürlichkeit der Schwestern, mit denen ich zusammenarbeitete, ihre Normalität, ihre Fröhlichkeit“, erzählt sie. Und darum hat sie über „diese Lebensform nicht nur nachgedacht“, sondern sie zur ihrigen gemacht. Dem Noviziat folgte eine Ausbildung zur diplomierten Krankenschwester, sieben Jahre war sie als OP-Schwester tätig und leitete 20 Jahre die Krankenpflegeschule der Elisabethinen.

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Ich bewunderte die Natürlichkeit der Schwestern, mit denen ich zusammenarbeitete, ihre Normalität, ihre Fröhlichkeit

Schwester Barbara Lehner

Oberste Managerin
Seit 2012 ist sie Generaloberin und damit auch oberste Managerin seitens des Ordens und der Elisabethinen-Holding Linz-Wien mit zwei Spitälern und zahlreichen Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Sie sagt: „Meine Aufgaben sind umfassend und betreffen auch die Belange der Schwesterngemeinschaft.“

Spirituelles Leben
In den letzten Jahren erhöhte sich das Tempo in den Spitälern, dennoch lautet ihr Credo: „Man muss gut schauen, dass jeder Patient die nötige Zuwendung bekommt, die er beim Kranksein braucht.“ Ganz oben steht ihr spirituelles Leben. „Ich brauche einen stillen Ort für mein Gebet.“ Kraft gibt ihr die Herkunftsfamilie: „Jedes Jahr verbringe ich meinen Urlaub zu Hause in Kollerschlag bei meinen Geschwistern, Neffen und Nichten.“

Elisabeth Rathenböck
Elisabeth Rathenböck
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Sonntag, 01. August 2021
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