Heuer sank bekanntlich die Zahl der Autodiebstähle um mehr als 50 Prozent – laut "Branchenkennern" vor allem auch deshalb, weil in den Ostländern weniger für die Beuteautos bezahlt wird. Dennoch wird jetzt die Jagd nach den Banden ausgeweitet und vor allem auf den Fluchtrouten zum Halali auf die Autodiebe geblasen.
"Die 'Soko West', die von Linz aus agiert, soll die gesamten westlichen Bundesländer einschließen. Derzeit bauen wir gerade eine Mannschaft von Fachleuten auf", erklärt Sicherheitsdirektor Alois Lißl.
Fluchtrouten dicht machen
Ziel sei nicht, nur die Diebe, die bei uns zuschlagen, zu erwischen, sondern die Fluchtrouten dicht zu machen. Nach Osten die Inntal- und Westautobahn und nach Norden die Tauern- und Pyhrnautobahn. So werden die "Märkte" der Autodiebe analysiert, um bei aktuellen Coups die Fahrtrouten vorherzusehen und gezielt auf die Gauner zu warten.
Erfahrungen gibt es bereits von einer "Soko Kfz" in Ostösterreich. Hier wurden heuer in nur drei Monaten 294 Beute-Autos sichergestellt und 30 Täter gefasst. Bilanz: 62 Prozent der verhafteten Diebe sind Ausländer, jeder fünfte davon stammt aus Rumänien.
von Markus Schütz, "OÖ Krone"










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