Auf nach 'St. Hanappi'

Wieder fit: Inaki Bea ist schon heiß auf die Grün-Weißen

Tirol
15.10.2010 10:18
Aufatmen bei Wacker Innsbruck: Inaki Bea hat am Donnerstagnachmittag den ersten Belastungstest bestanden und macht am Freitag die Reise nach Wien zum Samstag-Match bei Rapid mit. Beim Abschlusstraining wird der Baske noch einmal richtig durchgecheckt, er selbst sieht aber keine Probleme: "Ich bin bereit für Rapid!"

Die Ruhe ist zu Wacker Innsbruck zurückgekehrt. Die personifizierte Ruhe: Inaki Bea machte erstmals seit seinem Muskelfaserriss bei der 0:1-Niederlage in Wr. Neustadt wieder ein Training mit.

Zumindest einen Teil davon: Individual-Trainer Stefan Rapp absolvierte mit dem Basken Pass-Übungen, dann zog sich der Verteidiger wieder auf den Ergometer in der Kabine zurück. Aber was Cheftrainer Walter Kogler sehen wollte, das war zu sehen: Bea hat keine groben Probleme, der Einsatz am Samstag wird möglich sein.

"Ich bin bereit", sagte auch Inaki nach diesem ersten, kurzen Belastungstest, "denn ich habe eigentlich keine Schmerzen mehr gespürt. Das haut schon hin." Und das sorgt doch für ein gewisses Aufatmen bei den Schwarzgrünen: Bea - das ist nicht irgendein Spieler beim Sensations-Tabellenführer. Gibt selbst der Trainer unumwunden zu: "Er ist ein Spieler mit sehr hoher Qualität. Und war für uns ganz wichtig in diesen ersten Wochen in der Bundesliga", meinte Kogler bei der Pressekonferenz vor der Fahrt nach Wien.

Und erntete dabei ein zustimmendes Nicken beim Partner in der Wacker-Innenverteidigung, Harald Pichler: "Er strahlt eben eine unheimliche Ruhe aus." Die wird der Aufsteiger im Hexenkessel des Hanappi-Stadions dringend nötig haben. "Ich habe die Stadion-Atmosphäre im TV gesehen: Toll - das gefällt mir, wenn es richtig rund geht. Und ich denke, auf so ein Spiel freut sich jeder Profi", war Bea die Gaudi über die kommenden 90 Minuten in Wien deutlich anzumerken.

Doch der Basken-Boss hob auch gleich warnend den Zeigefinger: "Angst dürfen wir keine zeigen - sonst geht das schief!" Mit Ruhepol Bea fühlen sich viele beim Gang durch den Tunnel in das ausverkaufte Hanappi-Stadion sicherlich wohler.

Torhüter Pascal Grünwald ließ das Donnerstag-Training wegen einer Knöchel-Blessur aus, signalisierte aber: "Für Samstag kein Problem."

von Georg Fraisl, Tiroler Krone

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