Den Vorwurf, dass er mit dem "Institut in Oberösterreich" das Konzentrationslager Mauthausen gemeint habe, wies der 20-Jährige am Freitag zurück.
"Die Äußerung war ein Fehler"
Bedauern würde er aber, dass er eine Facebook-Freundin in einem Posting als "Eva Braun, meine Führerbraut" bezeichnet hatte. "Die Äußerung war als Spaß für meine Freunde gedacht. Ich sehe ein, dass dies ein Fehler war", so Semmler. Im Übrigen distanziere er sich "voll und ganz" vom Nationalsozialismus.
Die kurze Karriere des Jungpolitikers begann im Jahre 2009, als er über die damalige BZÖ-Fraktion in den Gemeinderat in Seeboden einzog. Vor drei Monaten legte der Beschuldigte "aus privaten Gründen" seine politischen Ämter in Seeboden zurück, blieb aber Ersatzgemeinderat. Zuletzt war er laut eigenen Angaben parteiloses Mitglied der freiheitlichen Fraktion, aber kein Mitglied der FPK.
Rückkehr in Politik möglich
Nach dem Eklat auf Facebook zog sich Semmler nun vollkommen aus der Politik zurück. Eine Rückkehr ist dennoch nicht ausgeschlossen. Semmler zu kaerntnerkrone.at: "Ich schließe nichts aus und lasse mir die Zukunft offen."











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