Regelmäßig weckt der fleißige Buntspecht die Mieter in der ESG-Siedlung in der Wolfsberger Industriestraße in der Früh auf. Das soll nun ein Ende haben. "Wir können ihn nicht fangen, weil seine Löcher zu weit oben sind. Da müsste man beobachten, wo er sich aufhält", erklärt Streitmaier.
Spechte suchen im Vollwärmeschutz nicht nur nach Baumaterial für ihre Nester, teilweise nisten sie sich sogar darin ein. Streitmaier: "Das ist nichts Neues, wir haben jährlich 100 Anrufe wegen Buntspechten. Viele Gebäude werden im natürlichen Lebensraum der Spechte gebaut." Da die Tiere unter strengem Naturschutz stehen, darf nicht auf sie geschossen werden.
Reflektierende CDs oder Straßenabsperrband
Um die Tiere fernzuhalten, gebe es auch einfache Lösungen. "Allein reflektierende CDs oder auch ein Straßenabsperrband haben schon eine abschreckende Wirkung", weiß Streitmaier.
In der ESG-Siedlung werden demnächst drei künstliche Krähen angebracht. Sie sollen dem Specht Angst machen. Dann besteht die Möglichkeit, dass er weiterzieht. "Wir wollen unsere Bewohner natürlich zufriedenstellen", so Vertreter der Wohnbaugenossenschaft.
"Kärntner Krone"









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