Angerer erklärte gleich, was darunter zu verstehen ist: "Wenn beispielsweise in der Simmeringer Hauptstraße altbekannte Geschäfte verschwinden, dafür Migranten einen Laden nach dem anderen aufmachen, ist das plötzlich nicht mehr die Welt, die sie kennen und in der sie wohlfühlen." Eine Entwicklung, die es auch in anderen Bezirken gibt, die aber von der SP offenbar nicht richtig eingeschätzt wird.
In Währing und Döbling gibt es ein Ergebnis, das deutlich zeigt, dass für die Menschen die Wahlen für den Gemeinderat und jene für das Bezirksparlament zwei Paar Schuhe sind: Sowohl Währing-Chef Karl Homole als auch Döbling-Vorsteher Adolf Tiller (bereits 32 Jahre im Amt!) konnten sich über eine schwarze Mehrheit in ihren Bezirken freuen, beim Gemeinderatsresultat schaut es nicht so gut für sie aus. Beide sehen dieses Ergebnis als einen persönlichen Erfolg beziehungsweise eine Zustimmung zu ihrer Arbeit.
Auf dem Pius-Parsch-Platz in Währing scheint es auch einen Fall von Wahlbetrug zu geben: Rund 20 Schwerbehinderte kamen im Bus, das "Kreuzerl" machten jedoch die Begleiter.
von Erich Vorrath, Kronen Zeitung








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