Kapferer bezieht sich in seiner Kritik auf die Brennerautobahn: "Die eng hintereinander fahrenden Lkws stellen eine permanente Gefahr für alle Autofahrer im Wipptal und Stubaital dar. Die Lkw-Lenker halten den gesetzlich vorgeschriebenen Abstand von 50 Metern nur selten ein, es kommt häufig zu gefährlichen Situationen. Besonders schlimm ist es bei den Ein- und Ausfahrten Innsbruck-Süd und Stubaital. Die Autobahnpolizei kontrolliert die Lkws viel zu wenig. Abstandsmessungen in Richtung Brenner könnte die Polizei problemlos vom Parkplatz hinter der Europabrücke aus durchführen. Bei der Hauptmautstelle in Schönberg könnten die Verkehrssünder aus dem Verkehr gezogen und abgestraft werden. Auch in Richtung Innsbruck sehe ich genügend Möglichkeiten für Kontrollen." Kapferer ärgert auch, dass viele Lkw-Fahrer das Überholverbot negieren und fordert "mehr und strengere Kontrollen".
Oberst Markus Widmann, Chef der Tiroler Verkehrspolizei, kontert: "Wir kennen diese Problematik und kontrollieren die Abstände. Während sich die Lage auf der Inntalautobahn deutlich gebessert hat, kommt es auf der Steigungs- und Gefällestrecke zwischen Zenzenhof und Schönberg immer wieder zu Regelverstößen. Deshalb haben wir heuer mehr als 4.800 Abstandsdelikte geahndet. Eine Massenabfertigung ist aus Sicherheitsgründen unmachbar." Laut Asfinag fuhren bis Ende September 1,254 Millionen Lkws über den Brenner...
von Günther Krauthackl, Tiroler Krone








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