"90 Minuten länger als geplant", fasste Moser am Montag das Geschehen zusammen. Und dafür hätte es viele Ursachen gegeben. "Die Politiker hatten als einzige Vorgabe, nicht länger als zehn Minuten zu reden. Dann wurden in Summe eineinhalb Stunden daraus", so Moser. Der für einen zarten Hinweis darauf von Bundespräsident Heinz Fischer einen "bösen Blick" erntete.
In Summe ergaben sich die Verzögerungen und die Rekorddauer des Festzugs auch aus weiteren ungeplanten "Hoppalas": Alle Gruppen wollten vor der Ehrentribüne mit Darbietungen glänzen und viele Pferde rutschten auf dem glatten Pflaster des Neuen Platzes aus. Moser: "Das war echt gefährlich!"
Und selbst das VIP-Zelt blieb von Zwischenfällen nicht verschont. Dort explodierte eine Gasflasche. Moser: "Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt."
Jedenfalls mussten viele der 16.000 Teilnehmer etliche Stunden auf ihren Einsatz warten. Dafür gab es zu wenig Toilettenanlagen und geöffnete Gasthäuser. Dazu kommt, dass sich auch Unangemeldete in den Festzug geschummelt haben. Moser: "Auch sie haben sich feiern lassen."
Was Moser beim 100-Jahr-Jubiläum im Jahr 2020 ändern wolle? "Nichts, da bin ich schon in Pension!"
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone"










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