Nach Steuererlass
Schaden für französische Großbank geringer
Kerviels Anwalt Olivier Metzner warf der Bank vor, sie habe das Gericht betrogen, indem sie die Summe nicht nannte. Das Verhalten der Societe Generale sei "skandalös". Die zweitgrößte französische Bank erklärte, sie habe alles offengelegt. Die Steuererleichterung sei "völlig normal", wie der Radiosender Europe 1 am Wochenende berichtete.
Bank will nicht die komplette Schadenssummer zurückfordern
Ein Pariser Gericht hatte Kerviel vergangene Woche zu drei Jahren Gefängnis und zwei Jahren auf Bewährung sowie zur Zahlung der kompletten Schadenssumme von 4,9 Milliarden Euro verurteilt. Die Bank erklärte danach, sie wolle das Geld aber nicht komplett von dem 33-Jährigen zurückfordern.
Kerviel sagte am Wochenende, er sei nicht bereit, mit seinem früheren Arbeitgeber über die Schadenssumme zu verhandeln. Das harte Urteil verglich der Ex-Banker, der umgehend Berufung einlegte, mit mehreren "Schlägen mit dem Baseball-Schläger".











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