Pilotprojekt

Feinstaubkleber-Teststrecke im Lavanttal

Kärnten
09.10.2010 11:02
Entlang der Packer Straße wird diesen Winter im Kampf gegen den Feinstaub erstmals auch im Lavanttal ein spezieller Feinstaubkleber eingesetzt. Die 25 Kilometer lange Teststrecke führt durch die drei Gemeinden Frantschach, Wolfsberg und St. Andrä. Erst kürzlich kündigte Umweltlandesrätin Beate Prettner an, dass man der Feinstaubbelastung im mittleren Lavanttal zu Leibe rücken will.

"Allein im Vorjahr kam's in Wolfsberg zu 29 Grenzwertüberschreitungen, daher müssen wir endlich etwas unternehmen", sagt Stadtvize und Umweltreferent Wolfgang Knes. Daher startet das Pilotprojekt, welches unter den Gemeindechefs abgesprochen wurde, bereits diesen Winter. Der Feinstaubkleber wird entlang der Packer Straße – von Frantschach über Wolfsberg bis nach Framrach bei St. Andrä – aufgebracht. 

"Damit der Erfolg nachweisbar ist und da bei uns keine Messstellen vorhanden sind, werden zusätzlich mobile Messstationen aufgestellt", sagt Frantschachs Bürgermeister Günter Vallant. Bürgermeister Peter Stauber meint: "Wir hoffen, dass es zu einer Reduktion der Luftschadstoffe kommt."

Laut Besprechung mit dem Leiter der Straßenbauverwaltung Dietmar Zikulnig wird der Kleber an 20 Tagen eingesetzt. Entlang der Autobahn soll's ebenso Maßnahmen geben. Knes: "Die Strecke vom Gräberntunnel bis St. Andrä wird öfters gereinigt."

"Kärntner Krone"

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