"Gehirntraining"

Neue Wege: Wacker begibt sich auf die Pfade der Ski-Adler

Tirol
07.10.2010 08:45
Die rot-weiß-roten Ski-Adler wenden es seit drei Jahren an, die österreichischen Loipenjäger setzen seit dieser Weltcup-Vorbereitung darauf – und nun versucht auch Wacker Innsbruck zusätzliche Ressourcen für den harten Bundesliga-Alltag freizulegen. Das Zauberwort: audiovisuelle Wahrnehmungsförderung. Klingt kompliziert – ist es aber nicht: Durch Musik sollen Blockaden gesprengt werden, das Gehirn wird "schneller".

Wenn man Bastian Schweinsteiger oder einen Gregor Schlierenzauer Stunden vor dem Spiel bzw. Bewerb mit Kopfhörern sieht – dann hören sie nicht nur Klassik, Abba, Simon & Garfunkel oder auch Indianer-Musik. Sondern schallmodulierte Musik - sprich mit bestimmten Frequenzmustern wird das autonome Nervenstystem stimuliert.

"Damit kann die Leistungsfähigkeit eindeutig gesteigert werden", ist der Entwickler der Methode, der Deutsche Ulrich Conrady, mehr als überzeugt. Der Schlaf wird tiefer, die Stressbewältigung wird ebenso schneller wie die Reaktionszeit.

"Man muss Reize setzen"
Damit – unter Anleitung von Sprung-Boss Alexander Pointners Ehefrau Angie – soll den Schützlingen von Walter Kogler vor allem der "Tunnelblick" genommen werden. Durch zehn Einheiten je einer Stunde bis kommenden Donnerstag. "Sollte das zur Leistungssteigerung beitragen können, wär’s natürlich super", hofft Goalgetter Marcel Schreter, "vorerst ist es sehr angenehm." Später soll die Übersicht auf dem Platz in Extremsituationen verstärkt sein. "Man muss Reize setzen", glaubt Coach Walter Kogler, "diese Methode klingt auch sehr erfolgsversprechend." Die Konkurrenz könnte sich noch wärmer anziehen als schon in der bisherigen Saison

Bea laboriert an Muskelverletzung
Nicht ins Schwitzen kommt derzeit Inaki Bea. Der Baske zog sich in Wiener Neustadt eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu, tauscht daher momentan die Stollenschuhe gegen die Therapie-Liege. Kogler: "Bis Samstag in einer Woche wird es sich hoffentlich ausgehen." Ein Ausfall von Bea wäre vor allem im Hanappi-Stadion (gegen Rapid) ein herber Verlust.

von Gernot Gsellmann, Tiroler Krone

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