Fahrerflucht

2 Fußgeher tödlich überrollt: Ein Fall ungeklärt

Ungeklärt bleiben wird vermutlich der Fahrerfluchtunfall, bei dem Adrian G. (21) in Linz vor zweieinhalb Wochen tödlich angefahren worden war. Weder der Taxler, der ihn nach Hause bringen sollte, noch der Unfalllenker wurden gefunden. Bei einem ähnlichen Unfall in Aurolzmüster fehlt noch ein Gutachten.

„Das Gutachten der Gerichtsmedizin ist noch ausständig“, sagt Alois Ebner von der Staatsanwaltschaft Ried, mehr als einen Monat nach dem Unglück in Aurolzmünster. Hier war ein 43-jähriger Rieder von einem Auto überfahren worden. Für den Innviertler kam jede Hilfe zu spät. In der ersten Leichenbeschau war aber unklar, ob das Opfer nicht sogar schon tot gewesen war, als der Wagen über den Körper fuhr. Der Unfalllenker (58) aus Ried, der sich nach dem Unfall nicht gemeldet hatte, aber am selben Tag Ersatzteile für sein Auto bestellte, gab an, nicht gemerkt zu haben, dass er eine Person überfahren hatte.

Fahrzeug blieb unbeschädigt
In Linz könnte der Unfallwagen, der in der Nacht zum 13. September am Froschberg den auf der Straße liegenden Adrian G. tödlich am Kopf touchiert hatte, gar so gut wie unbeschädigt geblieben sein. Das glaubt zumindest der Gutachter, der den Unfall analysiert hat. Es blieben – anders als in Aurolzmünster – auch keine Teile vom Auto zurück. Damit war es für die Ermittler von Anfang an schwer, den Unfalllenker zu finden.

Markus Schütz
Markus Schütz
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Donnerstag, 22. Oktober 2020
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