Daten gelöscht

66-Jährige nach Tod von Mutter auch für tot erkärt

Kärnten
07.10.2010 03:32
Das hat gerade noch gefehlt: Drei Wochen nach dem Tod ihrer Mutter (88) musste eine pensionierte Gastwirtin erfahren, dass auch sie selbst nicht mehr am Leben sei. Durch einen Irrtum bei der Sozialversicherungsanstalt waren nämlich auch sämtliche Daten der 66-Jährigen aus dem Computer gelöscht worden.

"Nicht genug damit, dass meine Mutter erst vor Kurzem gestorben ist, hat man mir auch noch die Pension gestrichen", ärgert sich Edda S., eine ehemalige Gastronomin am Ossiacher See. Seit Tagen wartet sie auf ihre Pension: "Ich hab deshalb bei der Post angerufen. Dort sagte man mir, es gäbe gar keine Anweisung für eine Auszahlung", so die Pensionistin zur "Krone".

Erst eine Recherche der Frau bei der auszahlenden Stelle, der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, brachte endlich Licht ins Dunkel. Die Pensionistin: "Dort hat man nach dem Tod meiner Mutter nicht nur ihre Daten, sondern meine auch gleich mit gelöscht."

"Tut uns natürlich sehr leid"
Somit wurde die 66-Jährige ebenfalls für tot erklärt, und deshalb wurde auch kein Geld mehr angewiesen. "Dieser Fall tut uns natürlich sehr leid. Aber offensichtlich hat es hier eine Verwechslung der Pensionsversicherungsnummern gegeben", vermutet eine Mitarbeiterin der Sozialversicherungsanstalt.

von Wilfried Krierer, "Kärntner Krone"
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