Vor allem Computer und Zubehör im Wert von rund 30.000 Euro wurden via Internet bestellt und geliefert, aber nicht bezahlt. Einer der Hauptgeschädigten sei ein Elektrogroßmarkt, berichtete Polizeisprecher Roman Hahslinger am Mittwoch.
Drei Monate lang, seit Juli, soll der Zusteller mit seiner Masche erfolgreich gewesen sein: "Es stellte sich heraus, dass der Zusteller alle Pakete zur Auslieferung übernommen, aber nicht wie üblich im Paketzentrum vor der Auslieferung eingescannt hatte. Dadurch waren zunächst keine Fehlstände erkennbar", so Hahslinger.
Nachdem die Lieferanten die ausbleibenden Zahlungen bemerkt und bei der Post nach dem Verbleib der Pakete gefragt hatten, schaltete sich deren Ausforschungsdienst ein, der schließlich am Dienstag die Polizei verständigte. Von den bestellten Geräten fehlt bisher jede Spur. Der beschuldigte Zusteller streitet alles ab. Er wurde festgenommen.
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