Lösung schon 2011?

Dörfler in der Ortstafelfrage nun auf Kuschelkurs

Kärnten
06.10.2010 08:59
Mit einem "Tauschgeschäft" könnte es schon 2011 und nicht erst 2012 zu einer Lösung der Kärntner Ortstafelfrage kommen. Sowohl eine Minderheitenfeststellung wie auch eine Öffnungsklausel seien nicht mehrheitsfähig, erklärt Landeschef Gerhard Dörfler bei einer Pressekonferenz in Wien.

Verzichte man auf beides, sei vielleicht schon im März 2011 eine endgültige Einigung denkbar. Wichtig sei, dass es eine "finale Lösung" im Verfassungsrang werde.

Möglich geworden sei dies durch die Wahl von Valentin Inzko zum Ratsobmann. Die Zeit der "radikalisierenden Meinungsbildner wie Rudi Vouk und Karel Smolle" sei vorbei. Auch Kanzler Werner Faymann habe zur Entspannung beigetragen, weil er mit dem Zeitrahmen bis 2012 eine "Kampfdiskussion" im heurigen Jubiläumsjahr vermieden habe. Auch zwischen ihm und FPK-Obmann Uwe Scheuch gebe es keine großen Auffassungsunterschiede, so Dörfler.

Und noch ein angebliches Missverständnis versuchte er bei seinem Auftritt in Wien aufzuklären: "Ich habe nie ein Gesetz infrage gestellt."

"Kärntner Krone"

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