"Champagner-Streit"
Europäische Union und Vereinigte Staaten einigen sich
Der Durchbruch sei bereits am Wochenende im Rahmen weiter gefasster Verhandlungen zur Bekämpfung von Produktfälschungen gelungen. Einzelheiten nannte der US-Handelsexperte nicht. Die Details des Abkommens sollten aber noch in dieser Woche bekanntgegeben werden.
Die 27 EU-Staaten und die USA hatten am Wochenende in Tokio mit zahlreichen weiteren Ländern ein Abkommen geschlossen, mit dem internationale Produktpiraterie bekämpft und Eigentumsrechte gestärkt werden sollen.
China nicht an Gesprächen beteiligt
Zu den Unterzeichnern zählen auch Japan, Südkorea, Australien, Mexiko und Kanada. China war allerdings nicht an den Gesprächen beteiligt. Aus der Volksrepublik kommt ein Großteil der international gehandelten Produktfälschungen.
Der weltweite Handel mit gefälschten Markenprodukten hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätzt, dass sich der Umsatz von 100 Milliarden Dollar (73 Milliarden Euro) im Jahr 2000 auf etwa 250 Milliarden Dollar im Jahr 2007 mehr als verdoppelt hat.











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