Endgültiges Ergebnis

Briefwahl-Stimmen ausgezählt: SPÖ nur noch leicht in Front

Steiermark
05.10.2010 14:36
Das endgültige Ergebnis der steirischen Landtagswahl vom 26. September liegt vor, auch durch die Auszählung der zweiten Tranche der Briefwahl-Stimmen änderte sich nichts mehr an der Mandatsverteilung im Landtag. Die SPÖ liegt mit 38,26 Prozent vor der ÖVP mit 37,19 Prozent. Drittstärkste Partei sind die Freiheitlichen mit 10,66 Prozent vor den Grünen mit 5,55 Prozent und der KPÖ mit 4,41 Prozent.

Aus dem Resultat ergeben sich aufgrund der Proporzverfassung jeweils vier Landesregierungsmitglieder für SPÖ und ÖVP und eines für die Freiheitlichen. Der Abstand zwischen SPÖ und ÖVP hat sich durch die Briefwahl-Stimmen von 1,29 Prozentpunkten im vorläufigen Endergebnis vom Wahlsonntag auf 1,07 Prozentpunkte verringert. Die Grünen haben ihr Ergebnis ein wenig verbessert, der Stimmenanteil der FPÖ hat sich leicht verringert.

Die Mandatsverteilung in der Landstube blieb - schon bei der Zwischenauszählung am Dienstag und auch nach der endgültigen Auszählung - unverändert: Die SPÖ hält bei 23 Mandaten, die ÖVP bei 22, die FPÖ bei sechs, die Grünen haben drei Mandate, die KPÖ hat zwei Sitze. Die Sozialdemokraten, die Volkspartei und die Kommunisten verloren gegenüber 2005 jeweils zwei ihrer Mandate, die alle zur FPÖ wanderten. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,54 Prozent (2005: 76,18 Prozent).

Drei kleinere Parteien verfehlen Landtags-Einzug
Die drei kleineren Parteien BZÖ, CPÖ und PUMA haben den Einzug in die Landstube nicht geschafft. Das BZÖ konnte sich zwar auf 2,98 Prozent (2005: 1,72 Prozent) verbessern, verpasste aber den Sprung ins Landesparlament - für den ein Grundmandat in einem Wahlkreis nötig gewesen wäre. CPÖ und PUMA, die erstmals angetreten waren, kamen auf 0,72 bzw. 0,24 Prozent. Laut Landeswahlbehörde dürfte aller Voraussicht nach das amtliche Endergebnis am Dienstagnachmittag beschlossen werden.

Bei der Landeswahlbehörde waren bis zur Frist am Montag um 14 Uhr insgesamt 51.397 Briefwahl-Stimmen eingelangt. Ausgegeben worden waren 63.219 Wahlkarten. Die Differenz ergibt sich daraus, dass einige Wahlkarten, die am 26. September in Wahllokalen abgegeben worden waren, schon am Wahlabend mit ausgezählt wurden. Andere wiederum mussten aufgrund von fehlenden Unterschriften und ähnlichem ausgeschieden werden, sodass es in Summe 50.811 gültige Wahlkartenstimmen gab.

Briefwähler stimmten entgegen dem Trend
Die Briefwähler wählten auch in der Steiermark etwas anders als die Steirer insgesamt: Bei ihnen lag die ÖVP mit 37,77 Prozent vor der SPÖ mit 36,30 Prozent. Und die Grünen schafften mit 8,99 Prozent den dritten Platz vor der FPÖ mit 8,58 Prozent. Die KPÖ kam auf 4,49 Prozent, das BZÖ wurde von 2,80 Prozent der Wahlkartenwähler angekreuzt, die CPÖ von 0,76 und Puma von 0,31 Prozent.

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