Schau beendet

Haider-Ausstellung wurde zum Besucher-Flop

Kärnten
04.10.2010 21:53
Die Jörg-Haider-Ausstellung im Klagenfurter Bergbaumuseum ist seit Samstag endgültig Geschichte. Nach der "Langen Nacht der Museen" wurden die Pforten geschlossen. Die Bilanz ist nicht rosig: Denn mit 11.500 Besuchern wurden die angestrebten Ziele bei Weitem verfehlt. Dennoch zeigt sich Vizebürgermeister Albert Gunzer (FPK) zufrieden: "Das war die bestbesuchte Ausstellung, die es je im Bergbaumuseum gab."

"Pfiat Gott, liabe Ålm" hallte es knapp ein Jahr lang durch die Hallen des Bergbaumuseums. Noch vor dem zweiten Todestag sind Haiders Lieder aber endgültig verklungen. Knapp 49.000 Euro hat die Ausstellung gekostet.

"Diese Kosten sind mit den Gesamteinnahmen der Ausstellung gedeckt. Das ist das Wichtigste. Wir mussten bei dieser Ausstellung ja nichts verdienen", so Gunzer. Dass er anfangs von Zahlen jenseits der 30.000-Marke gesprochen habe, will er nun relativieren. "Natürlich gab es am Anfang überall hohe Erwartungen. Schließlich haben wir aber das Autowrack aus Pietätsgründen nicht hergezeigt. Natürlich kommen dann nicht so viele Besucher."

Laut Auskunft des Bergbaumuseums soll die Schau in ihrer Gesamtheit erhalten bleiben und zukünftig von der Familie Haider präsentiert werden.

von "Kärntner Krone" und kaerntnerkrone.at

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