Für einen guten Start

Welche Fehler du als Job-Neuling vermeiden solltest

Wirtschaft
21.02.2013 12:47
Du verbringst gerade deine ersten Tage in einem neuen Unternehmen, es ist deine Bewährungszeit. Denn diese Zeit bestimmt, ob du an deinem neuen Arbeitsplatz bleiben darfst oder ob du nie dazu kommen wirst, dich häuslich einzurichten. Gerade in den ersten Tagen ist viel an Fettnäpfchenpotenzial vorhanden.

Fehler 1 – Nicht zuhören
Du musst in den ersten Tagen viel an Informationen aufnehmen, keine Frage. Dennoch solltest du dir alle Mühe geben, dir möglichst viel zu merken und in Gesprächen aufmerksam zuhören. Wenn es dir hilft, lege dir einen Block zu, auf dem du mitschreibst. Am besten möglichst viel – denn in vielen Jobs gilt die unausgesprochene Regel "Wer schreibt, der bleibt". Besonders wichtig: Namen! Notiere dir am besten auch die Zuständigkeitsbereiche, damit du weißt, an wen du dich wenden kannst.

Fehler 2 – Ungeduld
Natürlich würdest du am liebsten den ganzen Laden von Grund auf umkrempeln und hast vielleicht Ideen, wie man Dinge viel besser erledigen könnte. Oder Vorstellungen, wie du es gewohnt warst zu arbeiten. Dennoch: Übe dich in Geduld. Denn Ungeduld erzeugt rasch Unmut bei Kollegen, da du signalisierst, dass du die Arbeitsweise im neuen Unternehmen nicht gut findest. Und schließlich besteht ja auch die Möglichkeit, dass du etwas dazulernst. Sei offen und bereit, deinen Horizont zu erweitern. Auch solltest du akzeptieren, wenn du erst nach und nach in deinen eigentlichen Verantwortungsbereich eingeführt wirst. So soll eine Überforderung vermieden werden.

Fehler 3 – Übertriebener Perfektionismus
Natürlich solltest du dir Mühe geben, genau zu arbeiten. Doch wenn du zu viel von dir erwartest, setzt du dich zu stark unter Druck und verbreitest so auch Stress unter deinen Kollegen. Denn oft werden Perfektionisten eher als Konkurrenten betrachtet und weniger als Kollegen, die man gerne auch unterstützt. Wenn dir Fehler passieren, dann steh dazu und versuche herauszufinden, wie du sie das nächste Mal vermeiden kannst. Keinesfalls solltest du die Schuld einem Kollegen in die Schuhe schieben.

Fehler 4 – Einzelgänger bleiben
Auch wenn du eher schüchtern bist, solltest du den Anschluss an deine Kollegenschaft suchen. Denn als Einzelkämpfer kommt man heute nicht sehr weit. Und je mehr Fürsprecher du hast, desto größer deine Chancen, dauerhaft in deinem neuen Job bleiben zu können. Dränge dich jedoch nicht auf. Bei Kaffeepausen oder zu Mittag ist es in Ordnung, sich der Gruppe anzuschließen, bei privaten Aktivitäten solltest du dich nur nach Einladung einfinden.

Auch ist es wichtig, dass du geschickten Small Talk betreibst. Bleibe jedoch an der Oberfläche und spare jene Bereiche aus, die eventuell kritisch werden könnten. Denn auch wenn du dich bei Kollegen wohlfühlst, sie fühlen sich gerade am Anfang der Firma mehr verbunden als dir. Und wenn du eine ungeschickte Äußerung von dir gibst, musst du damit rechnen, dass sie über Umwege dem Chef zu Ohren kommt.

Fehler 5 – Privattelefonate
Schalte dein Handy in den ersten Wochen immer auf lautlos und vermeide Privattelefonate während der Dienstzeit. Auch wenn du bei deinen Kollegen merkst, dass dies nicht so streng gehandhabt wird, solltest du deine private Korrespondenz auf die Pausen verlegen.

Fehler 6 – Chaos verbreiten
Selbst wenn du nicht sehr ordnungsliebend bist - reiß dich gerade in den ersten Wochen besser am Riemen. Denn eilt dir einmal der Ruf voraus, ein Chaot zu sein, wirst du es beim Chef schwer haben – und nicht nur bei ihm. Räume benutztes Geschirr weg und verzichte darauf, am Schreibtisch zu essen. Auch sollten deine Arbeitsunterlagen ordentlich wirken. Weiters wichtig: Termine einhalten und pünktlich sein. Alles andere wirkt unorganisiert und unzuverlässig.

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