23.09.2020 15:11 |

Fiel 4 Tage nicht auf

Häftling flieht in 30-Meter-Tunnel aus Todestrakt

Ein chinesischer Häftling, der in Indonesien im Gefängnis saß, hat sich einen 30-Meter-Tunnel in die Freiheit geschaufelt. Cai Ji Fan war vor drei Jahren wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt worden. Seine Flucht wurde erst vier Tage später bemerkt, obwohl eine Überwachungskamera filmte (Video oben), wie der Mann seelenruhig davonmarschierte.

Das Tangerang-Gefängnis in der Provinz Banten hat den Vorfall bestätigt: Der 53-jährige Chinese war vergangene Woche in der Nacht auf Montag ausgebrochen.

Der Häftling soll sich einen Tunnel bis zu einem Abwasserrohr gegraben haben, der schließlich auf eine Straße außerhalb der Gefängnismauern führte, berichtete der TV-Sender CNN unter Berufung auf einen Sprecher der Haftanstalt.

Werkzeug stammte von Baustelle im Gefängnis
Cai soll seinen Ausbruch sechs Monate lang geplant haben, berichtete ein Mitinsasse. Zum Graben verwendete er Werkzeug, das er unbemerkt auf einer Baustelle in der Gefängnisküche entwendet hatte. Für den Ausbruch wählte er auch ein gutes Timing - nämlich genau dann, als die Wachen einen Dienstwechsel machten.

Erster Fluchtversuch schlug fehl
Cai Ji Fan, der auch unter dem Namen Cai Changpan bekannt ist, wurde 2017 verurteilt, weil er beim Schmuggel von 135 Kilogramm Methamphetamin erwischt worden war. Es ist nicht der erste Fluchtversuch des 53-Jährigen: Im Jahr seiner Verhaftung war er aus dem Untersuchungsgefängnis geflohen, indem er ein Loch in die Badezimmerwand schlug.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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