Vivatis und Ecofly:

Protein-Bomben aus Insekten für Fischkulturen

Die Vivatis-Gruppe beteiligt sich mit 45 Prozent am Startup Ecofly. Das Jungunternehmen mit Sitz in Antiesenhofen, Bezirk Ried im Innkreis, hat sich auf die Zucht und Mast von Insektenlarven spezialisiert. Man will daraus Fisch- und Nutztierfutter herstellen. 

Der Nahrungsmittelhersteller Vivatis mit Sitz in Linz wagt Neues. Er beteiligt sich mit 45 Prozent am Startup Ecofly. Das Jungunternehmen aus Antiesenhofen ist auf die „Mast von Insekten“ spezialisiert. Aus Larven der Schwarzen Soldatenfliege wird hochwertiges Protein erzeugt, das Fischmehl in Futter für Aquakulturen, aber auch in Tierfutter ersetzen kann.

Auf Standortsuche
Die Larven werden mit Abfällen aus Biomasse, etwa aus der Bio-Ethanol-Erzeugung gefüttert. „Heimisches Protein für heimische Fische“, bringt Simon Weinberger von Ecofly die Idee dahinter auf den Punkt. Vivatis und Ecofly investieren 5 Millionen Euro in Zucht- und Mastkapazitäten für Insekten, dafür sucht man derzeit einen Standort. Vivatis-Tochter TKV in Regau wird die Larven zu Proteinmehl verarbeiten.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Freitag, 30. Oktober 2020
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