Die 67-jährige Frau war an jenem Abend in eine Polizeiinspektion gekommen: Sie habe an der Bushaltestelle am Stockholmer Platz stehend ein pfeifendes Geräusch gehört und anschließend ein Brennen am Oberschenkel verspürt. Erst später war ihr die Nadel aufgefallen. Während das erste Opfer noch den Hergang schilderte, betrat eine 19-jährige Studentin das Wachzimmer.
Sie war auf gleiche Weise in der Per-Albin-Hansson-Straße aus einem dunklen Fahrzeug beschossen worden. Auch in ihrem Bein steckte eine Nadel.
Durch Ermittlungen und weitere Zeugeneinvernahmen konnten schließlich die zwei 18-jährigen Burschen ausgeforscht werden. Teile des Blasrohres, das die beiden in einem Geschäft erworben hatten, konnten in einem Versteck im Gestrüpp sichergestellt werden. Das Duo gab nun zu: Einer lenkte den Wagen, der andere blies aus einem Seitenfenster ins Rohr.








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