Für das ZDF-Magazin "Abenteuer Wissen" führte das Salzburger Unternehmen seine "Multimediale Bauwerksprüfung" an der größten Staumauer Europas vor. 200 Meter hoch über dem Erdboden turnen die Männer mit Helmkameras über die Wand. Die Bilder werden auf einen Computer übertragen, der ein millimetergenaues Schadensbild der Wand anfertigt. Per Funk können die Männer zu besonders gefährdeten Stellen dirigiert werden, um Risse oder Ausblühungen im Beton unter die Lupe zu nehmen.
"So lässt sich ein Sanierungsprogramm viel besser erstellen", erklärt Roland Haagen von Accès Alpintechnik, die als einzige Firma ein solches System anbietet. "Unsere Mitarbeiter, die alle in einem Handwerksberuf ausgebildet sind, werden dort eingesetzt, wo Kräne nicht hinkommen oder ein Einrüsten zu teuer wäre." Dazu gehören unter anderem große Schornsteine oder Brückenpfeiler.
Die Kletterkünstler sind auch dann gefragt, wenn an schwer zugänglichen Stellen in luftiger Höhe Geräte angebracht werden müssen – wie etwa die diversen Installationen unter dem Dach des Klagenfurter Fußballstadions. "Das haben wir gemacht", verrät Haagen.
von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"










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