Eltern klagen NY

Gehirn des Sohnes ohne Zustimmung ausgestellt

Ausland
03.10.2010 10:09
Weil das Gehirn ihres verstorbenen Sohnes ohne Zustimmung in der Gerichtsmedizin ausgestellt war, haben Andre und Korisha Shipley die Stadt New York verklagt. Ihnen sei nicht bekannt gewesen, dass das Organ bei einer Autopsie entnommen worden war, kritisierte das Elternpaar aus Staten Island.

Klassenkameraden ihres 2005 bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Sohnes Jesse hätten während einer Exkursion das in einem Gefäß ausgestellte Gehirn entdeckt.

Anschließend gab die Stadt das Organ den Eltern zurück, die den Leichnam ihres Sohnes exhumieren ließen, um ihn mitsamt dem Gehirn begraben zu können.

Ein Amtsarzt erklärte, die Behörden hätten das Gehirn seinerzeit für weitere Tests in Zusammenhang mit der Autopsie zurückbehalten.

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