21.09.2020 08:00 |

Volksbefragung ergab:

„Wilde Ehe“ im Wipptal zu Ende: Fusion kommt

„Trauen sich Matrei, Mühlbachl und Pfons heute?“, fragte die „Krone“ am Sonntag anlässlich der Volksbefragung. Rund die Hälfte der Wahlberechtigten antwortete mit einem deutlichen „Ja!“. Die Ehe ab 2022 ist damit perfekt!

In „wilder Ehe“ lebten die drei Kleingemeinden wie berichtet schon seit Jahren zusammen. Am 1. Jänner 2022 geht die Gemeinde-Kooperation in eine Fusion über. Sofern die Gemeinderäte noch zustimmen, was angesichts der deutlichen Zustimmung zur Fusion nur noch Formsache ist. In Matrei stimmten 95 Prozent, in Pfons 61 Prozent und in Mühlbachl 77 Prozent der 2773 Wahlberechtigten für die Fusion.

Eher geringe Beteiligung
Nur etwa die Hälfte von ihnen nutzte die Möglichkeit zur Abstimmung, lediglich in Pfons waren es etwas mehr als 60 Prozent.

Neun Gemeindefusionen seit Kriegsende in Tirol
„Das Land Tirol wird für die Realisierung der Fusion ausreichend Mittel zur Verfügung stellen“, versichert Gemeindereferent LR Johannes Tratter. „Mein Dank gilt den Gemeinden, die bereits ausgezeichnete Vorarbeit geleistet haben.“ Seit 1945 wurden in Tirol übrigens neun Gemeindefusionen vorgenommen.

LH Platter: „Richtungsweisend“
„Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Matrei, Mühlbachl und Pfons haben mit ihrem klaren Votum für eine Zusammenlegung ihrer Gemeinden eine richtungsweisende Entscheidung getroffen“, sagte gestern LH Günther Platter. „Wir haben immer betont, dass wir gegen Zwangsfusionen sind, sondern auf Kooperation und Freiwilligkeit setzen.“

 Tiroler Krone
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