Der Teufel steckt im Detail. "Bei Dr. Kulterer wird die Tatbegehungsgefahr auch deshalb weiterhin angenommen, weil der Verdacht besteht, dass er bis zur Stunde seiner Inhaftierung weitere strafbare Handlungen gesetzt hat", sagt Gerichtssprecher Christian Liebhauser-Karl. Was auf gut Deutsch bedeutet: Kulterer, seit vier Jahren gar nicht mehr bei der Hypobank, soll auch als Stiftungsvorstand und Investmentexperte weitere Delikte im Bereich der Wirtschaftskriminalität gesetzt haben!
Diesen Verdacht werfen zumindest Protokolle der Telefonüberwachung auf. Über genaue Inhalte gibt man sich sehr bedeckt. "Nur so viel: Der Fall ist extrem spannend!", sagt Chefankläger Gottfried Kranz, dessen Team bereits Hunderte Vernehmungen durchgeführt hat und nun auf Geheiß der Justizministerin persönlich ab Montag vergrößert wird – wie auch die Ermittlergruppe der SOKO Hypo unter ihrem Kärntner Leiter Bernhard Gaber mittlerweile schon bei 20 Kriminalisten hält.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"









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