Rund 30 Aktivisten hatten sich vor der Bundesgeschäftsstelle am Friedrich-Schmidt-Platz versammelt, um ihren Protest gegen die FPÖ-Politik kundzutun. Auf den Transparenten, die sie mitgebracht hatten, war unter anderem "Hass-Gewalt-FPÖ! Nicht mit unseren Kindern" zu lesen. "Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass Kinder in einem Comic, das an jeden Haushalt geht, aufgehetzt werden", ärgerte sich Christian Morawek, Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde.
"Gewalt, Hass und Angst können keine Grundlage für Politik sein", fügte SJ-Landesvorsitzender Stefan Jagsch hinzu. Die FPÖ würde ihre Politik auf diesen drei Emotionen aufbauen. Im Offenen Brief kritisierten die Verfasser das "Hass-Comic", welches gespickt sei von Rassismus, Islamophobie und Sexismus. Es stelle eine Anstiftung von Kindern und Jugendlichen zur Körperverletzung dar. Überdies werde in dem Heft bewusst mit nationalsozialistischen Codes und Bildern gespielt, hieß es in dem Schreiben. Strache wurde aufgefordert, die weitere Verteilung des Sagen-Comics zu unterlassen.
Die Übergabe des Briefes scheiterte bereits am Eingangstor. Laut einem Sicherheitsmann war kein FPÖ-Mandatar bereit, den Brief in Empfang zu nehmen. Die Aktivisten überreichten mangels Alternativen dem Wachmann das Schreiben und zogen danach unverrichteter Dinge wieder ab.









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