Wolle man den künftigen Bedarf decken, sei es dringend an der Zeit, weitere Ausbildungsplätze zu schaffen. "Wir werden die Herausforderungen der Zukunft nur meistern, wenn stationäre und ambulante Versorgungseinrichtungen eng zusammenarbeiten. Darüber herrscht unter den Akteuren Einigkeit", sagte Weiskopf. Die vom Arbeitsmarktservice angebotenen Arbeitskräfte erfüllten oftmals nicht die Standards, von denen man ausgehe, so Philipp Graninger, Vorstandsvorsitzender des Landesverbands.
Schmid: "Brauchen zusätzliche Mittel"
Nach Angaben von Soziallandesrätin Greti Schmid (VP) ist das Land bereits intensiv mit der Verbesserung der Personalsituation beschäftigt. Es werde stark auf die Karte Ausbildung gesetzt, nannte Schmid Schlagworte wie etwa Aufschulung oder Kurse für Wiedereinsteiger. Schmid betonte aber auch, dass Länder und Gemeinden zusätzliche Mittel bräuchten, um die Pflegeaufgaben bewältigen zu können. Dabei verwies sie auf die am Montag bei einer Enquete in Wien formulierte Forderung nach einer raschen Umsetzung eines Pflegefonds.
Der Landesverband der Heim- und Pflegeleitungen Vorarlbergs ist die am Dienstag neu als Verein gegründete Interessensvertretung der Einrichtungen für stationäre Langzeitpflege in Vorarlberg. Er geht aus der ARGE Heim- und Pflegeleitungen hervor. Wie der ARGE gehören auch dem Verein alle 49 stationären Pflegeeinrichtungen des Landes an.
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