05.09.2020 11:03 |

Reaktion auf Kritik

Ungarn lockert seine Corona-Grenzsperren

Die ungarische Regierung hat nun auf die Kritik aus dem Ausland reagiert und die seit 1. September gültigen Grenzsperren für ausländische Staatsbürger gelockert. Einerseits werden nun auch Corona-Tests aus dem Ausland ohne Ausnahmen akzeptiert. Andererseits dürfen Geschäftsreisende nun wieder uneingeschränkt die Grenze passieren.

Der am Freitagabend veröffentlichten Novelle zufolge können ausländische Geschäftsleute und Personen, die einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, ohne Quarantäne und Corona-Test in Ungarn einreisen und sich dort aufhalten. Die Betreffenden - darunter natürlich auch viele österreichische Staatsbürger - müssen bei der Einreise den geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zweck ihrer Reise glaubhaft machen können. Wie dies zu geschehen hat, geht aus der Verordnung nicht hervor.

In der ursprünglichen Version, die bis Freitag galt, war vorgesehen, dass nur jene Geschäftsleute von der Einreisesperre ausgenommen sind, die zu einer ungarischen Tochterfirma oder Niederlassung ihres ausländischen Unternehmen reisten.

Touristen weiterhin ausgesperrt
Touristische Reisen nach Ungarn sind weiterhin untersagt. Möglich bleibt auch die Durchreise durch Ungarn ohne Aufenthalt im Land und entlang vorgeschriebener Transitkorridore. Die Regierung in Budapest begründet die strengen Regeln mit der zuletzt stark angestiegenen Zahl an Corona-Fällen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.