Es hätte der Auftakt für die heurige Salzburger Krampussaison sein sollen, fällt aber der Coronakrise zum Opfer: Die Maskenausstellung auf der Pernerinsel kann heuer nicht stattfinden. „Wir hätten die Auflagen nicht erfüllen können“, sagt Veranstalter Stefan Windhofer, Obmann der „Igonta Pass“. Im vergangenen Jahr kamen geschätzte 6000 Besucher.
Ähnlich viele strömen jedes Jahr zum Krampuslauf in die Halleiner Altstadt. Auch dieser wird von der „Igonta Pass“ organisiert. „Wir entscheiden bis Ende September, ob wir den Lauf zumindest in einer kleineren Form machen können“, sagt Windhofer.
In der Stadt Salzburg zieht der Gnigler Krampuslauf jedes Jahr mehr als 10.000 Besucher an. „Abstand halten, die Zuschauer in Sektoren trennen – das funktioniert nicht“, sagt Veranstalter Hannes Brugger. In den kommenden Wochen will man über eine Absage entscheiden. „Viele Passen werden sich heuer wegen der Auflagen nicht trauen, Läufe zu organisieren“, sagt Brugger. Aber: „Es wird wieder vermehrt Hausbesuche geben. Das ist ja auch schön.“
Auch die Maskenschnitzer spüren die Auswirkungen von Corona. „Mir sind einige Aufträge ausgefallen“, sagt der Oberalmer Schnitzer Franz Kasperer. Denn: „Eine Gruppe verzichtet in diesem Jahr komplett auf neue Masken, weil sie wohl eh keinen Lauf machen können.“
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